Aktuelles zur Corona-Pandemie

Auf Grund der Ausbreitung des Corona-Virus sind bis vorerst 19. April 2020 alle Gottesdienste und Veranstaltungen in den Pfarreien abgesagt. Die gesamte Anordnung für das Bistum Augsburg vom 16.03.2020, sowie die Anordnung zur Feier der Heiligen-Woche vom 24.03.2020, können als PDF-Dateien heruntergeladen werden.

Ebenso sind die Pfarrbüros bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen, sie sind aber während den üblichen Öffnungszeiten telefonisch erreichbar. Gerne können Sie Ihr Anliegen auch schriftlich per Einwurf in den Briefkasten, per Post oder per E-Mail mtteilen. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an die entsprechende Telefonnummer, die Sie unter dem Reiter Kontakt finden.

Unser Apell an alle:
Bitte halten Sie sich an die Verhaltensregeln im Umgang mit den Mitmensch!

Bleiben Sie gesund!

Familienangebote

Besondere Zeiten benötigen besondere Angebote für besondere Tage ...

Aus diesem Grund haben sich einige Ehe- und FamilienseelsorgerInnen des Bistums in den vergangenen zwei Wochen ans Werk gemacht und viele Ideen, Anregungen, viel Kreatives und Spirituelles zusammengestellt und für jeden Tag einen Film entworfen. Dieses Angebot soll Familien an den Kar- und Ostertagen ab kommenden Sonntag unterstützen, diese Tage auch gemeinsam als Familien zu feiern.

Viel Spaß beim Entdecken: Familie in Zeiten von Corona

Impulse

In der unserer Pfarreiengemeinschaft sind alle Kirchen auf und laden zum Gebet ein. Jeweils ab Samstag finden Sie dort für eine Woche das aktuelle Sonntagsevangelium ausliegen, zusammen mit einem Impuls zum Nachdenken und zum Gebet. Das Evangelium und die Impulse sind auch online abrufbar.

Wir laden Sie ein, Ihre Erfahrungen und Gedanken zu dieser besonderen Fastenzeit mit anderen zu teilen, indem Sie diese und  weitere Fürbitten auf kleinen Notizzetteln festhalten und an die bereit gestellte Pinnwand in der Kirche heften. Dazu finden Sie ein Tischchen und Schreibutensilien in der Kirche.

Hausgottesdienste

Auf Grund des Infektionsgeschehens muss das gemeinsame Gebet in unseren Kirchen dringend unterbleiben. Daher bietet das Bistum Augsburg auf Anregung unseres ernannten Bischofs Dr. Bertram Meier für jeden Tag eine Vorlage zur Feier eines kurzen Hausgottesdienstes.

Alle Vorschläge finden sie auf der Webseite des Bistum Augsburg.

Nachbarschaftshilfe

Außergewöhnliche Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Gerade in den kommenden Tagen und Wochen werden das Achten aufeinander und die gegenseitige Hilfe eine wichtige Stütze sein. Deshalb bieten wir eine Art Notfallhilfe für diejenigen an, die momentan allein sind und auf Hilfe beim Einkaufen oder andere Dinge des Alltags angewiesen sind. Bitte rufen Sie hierzu im jeweiligen Pfarrbüro an. Die Büros werden ihre Anfrage an die freiwilligen Helfer weiterleiten.

Die Kontaktdaten entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Gottesdienste

Laut Anordnung des Bistum Augsburg werden alle Gläubigen darum gebeten, Gottesdienstübertragungen im Fernsehen, Radio oder Internet zu verfolgen. Eine komplette Übersicht finden sie hierzu auf der Internetseite des Bistum Augsburg.

Fasten-Kollekte für Misereor

Durch die Absage aller Gottesdienste wird auch der sogenannte „Misereor-Gottesdienst“ am 28. und 29. März 2020 nicht stattfinden. Damit gibt es in dieser Fastenzeit keine Misereor-Kollekte – zumindest auf dem üblichen Weg im Gottesdienst. Für Misereor ist die Kollekte eine sehr wichtige Quelle für die Unterstützung seiner zahlreichen Projekte.

Daher unsere dringende Bitte:
Unterstützen sie Misereor auch in diesem Jahr! Anstelle der Kirchenkollekte können sie z. B. „großzügig“ den Weg der Kontenspende nutzen (s.u.). Sie können auch die Spendentüten im Pfarrbüro einwerfen, so dass die Spenden dann gesammelt an Misereor weitergeleitet werden.

Die Bankverbindung für die Misereor-Spende ist:
Pax-Bank Aachen
IBAN: DE75 3706 0193 0000 1010 10
BIC: GENODED1PAX

Eine Spende ist auch noch nach dem Misereor-Sonntag möglich!
Herzliches Vergelt´s Gott!

Informationen zu Gottesdiensten zuhause und online

Informationen zu Hausgottesdienste finden Sie in diesem PDF bzw. unter dem Link des Bistum Augsburg: www.bistum-augsburg.de/hausgottesdienste 

Die Priester werden täglich die heilige Messe für die Pfarrei feiern. Die Gläubigen sind eingeladen, sich geistlich damit zu verbinden. Außerdem können Sie über die Medien an Gottesdiensten teilnehmen:

  • Täglich um 07:00 Uhr wird die Messfeier von Papst Franziskus auf https://www.vaticannews.va/de.html gestreamt und auf EWTN im Fernsehen gesendet.
  • Werktags um 08:00 Uhr, sonntags um 10:00 Uhr wird die Messfeier aus dem Kölner Dom auf www.domradio.de, auf http://ewtn.de/livestream  und auf EWTN im Fernsehen gesendet.
  • Werktags um 09:00 Uhr, sonntags um 10:00 überträgt Radio Horeb (www.horeb.org) eine heilige Messe.
  • Sonntags übertragen verschiedene Hörfunk- und Fernsehsender heilige Messen, vor allem DLF, BR, ARD und ZDF. Mehr Informationen dazu unter: www.kirche.tv 
  • An einer täglichen Liveübertragung der heiligen Messe aus der Kapelle des Augsburger Bischofshauses wird derzeit gearbeitet. Nähere Infos hierzu dann auf: www.bistum-augsburg.de 

Zu einer Online-Gebetsgemeinschaft lädt ein:
https://www.credo-online.de/thema/corona-virus/gebetswoche-fuer-eine-infektion-des-guten/
Gott spricht zu uns in der Heiligen Schrift: Nutzen Sie die Zeit, um darin zu lesen und sich vom Wort Gottes treffen und aufrichten zu lassen!

Die Spendung der hl. Kommunion für Schwerkranke und Sterbende sowie der Krankensalbung erfolgt in der bisher gewohnten Weise.

In Notfällen oder bei seelsorglichen Problemen sind wir gerne und weiterhin für Sie da!

Klagemauer in St. Ulrich

Nun schon im vierten Jahr gibt es eine besondere und außergewöhnliche Möglichkeit, während der Fastenzeit persönliche Anliegen vor Gott zu bringen. In der Stadtpfarrkirche St. Ulrich ist eine symbolische Klagemauer im Altarraum aufgebaut. Gedacht in Anlehnung an die bedeutendste religiöse Stätte des Judentums in der Altstadt von Jerusalem. Organisiert wird diese Aktion in der österlichen Bußzeit von Alfons Bernhart. Kirchenbesucher sind eingeladen, besinnlich dort zu verweilen. Selbstverständlich können sie auch, wie an der Originalklagemauer, kleine Zettel mit ihren Sorgen, Nöten und Gebeten beschriften und diese dort in eine Mauerspalte stecken. „Die Klage bezeugt den lebendigen Glauben an Gott, der die Menschen wie ein Vater liebt. Wer klagt, kennt eine Adresse für seine Not, er bringt seine Fragen und Enttäuschungen vor Gott. Das Leben besteht nicht nur aus sonnigen Tagen, gerade das Dunkel setzt uns zu. Das Leben und die Hoffnung sollen siegen! Leid und Tod sind überwunden.“ Dieser Text ist zur Ergänzung und Erklärung neben der Klagemauer zu lesen. Die beschriebenen Zettelchen werden vertraulich dann am Ostersonntag um 5.30 Uhr im Osterfeuer vor der Kirche verbrannt und damit in den Himmel entsendet. (stc)

!!! Derzeitig stehen keine Gottesdienstordnungen zur Verfügung!!!

Bischofsweihe in Augsburg (verschoben)

Frühjahrsbasar (abgesagt)

Hirtenwort zur Fastenzeit 2020 von Prälat Bertram Meier

Die Kirche ist nicht Gott

Geistliches Wort zur Fastenzeit 2020 von

Diözesanadministrator Dr. Bertram Meier

Liebe Schwestern und Brüder!

Was ist bloß mit der Kirche los? Das frage nicht nur ich. Viele machen ein trauriges Gesicht, können sich kaum noch darüber freuen, dass sie katholisch sind. Das sah vor Jahren noch anders aus. Mancher denkt an den Aufbruch des Zweiten Vatikanischen Konzils zurück und an die Impulse, die von der Würzburger Synode ausgingen. Man träumte von einer offenen Kirche, den Menschen in ihrer Freude und Hoffnung, in ihrer Trauer und Angst zugewandt1 – weder abgeschottet noch abgehoben, sondern bodenständig und zugleich himmelwärts.

Nicht wenige sehen sich heute in ihren Erwartungen enttäuscht. Jugendliche fragen: Habe ich in der Kirche überhaupt Platz, will man mich da wirklich? - Eltern sagen: Wir selber bleiben noch dabei, aber unsere Kinder? Trotz allem erfahre ich es immer wieder: Der Hunger nach Gott ist durchaus bei vielen zu spüren. Sie suchen geistliche Nahrung. Finden sie bei uns das, was sie tatsächlich sättigt – oder werden sie abgespeist mit Konserven, deren Verfallsdatum überschritten ist?

Seit acht Monaten bin ich als Verwalter unseres Bistums nun schon mit Ihnen, liebe Mitglieder des Volkes Gottes, unterwegs. Dass mein Dienst von vielen herzlich und wohlwollend angenommen wird, weiß ich sehr zu schätzen. Zwar war ich hier kein Unbekannter, aber in der Zeit der Sedisvakanz durfte ich zahlreiche Gemeinden und Gemeinschaften noch besser kennenlernen – bei Firmungen, Einweihungen und Jubiläen, in Gesprächen und Begegnungen. Da mich Papst Franziskus mittlerweile zum neuen Bischof von Augsburg ernannt hat, wird unser gemeinsamer Weg in Zukunft noch intensiver und verbindlicher.

Ich freue mich auf die Jahre, die uns geschenkt werden, um Leben und Glauben miteinander zu teilen. Wie unterschiedlich wir auch sind, das Anliegen, das Evangelium unter die Leute zu bringen, soll uns zusammenschweißen. Nur miteinander werden wir diese Aufgabe, die Jesus uns stellt (vgl. Mk 16,15), meistern. Es gibt ja kein Monopol für diesen Auftrag. Wir alle sind dazu ermächtigt – kraft unserer Taufe und Firmung. Gemeinsam werden wir uns dieser Aufgabe stellen, denn es gibt viele Wege und Weisen, die Frohe Botschaft anzubieten und weiterzutragen. Das erfordert Achtung und Respekt voreinander und vor dem Reichtum der Initiativen. Ich sehe darin eine pastorale Querschnittsaufgabe.

So ist meine Vorfreude auf meinen Dienst als Bischof groß. Wenn ich in unsere Städte komme oder übers Land fahre, beeindrucken mich die Türme unserer Kirchen und Kapellen: stumme Zeugen des Glaubens, wie er seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergetragen wird. Sie kommen mir vor wie Ausrufezeichen. Der Dichter Reiner Kunze bringt es auf den Punkt: „Damit die Erde hafte am himmel, schlugen die menschen kirchtürme in ihn.“

Kirchtürme werden normalerweise tief in der Erde verankert, um standhaft zu sein. In kühner Umkehr dieser Perspektive spricht der Dichter von der Verankerung dieser Türme im Himmel, zu dem sie wie erhobene Zeigefinger weisen. Zwar machen Kirchtürme und Gotteshäuser die Welt nicht gleich zu einem himmlischen Ort, aber sie halten die Erinnerung wach an die Nähe Gottes. Sie bewahren die Vergangenheit und verpflichten für die Zukunft. Unsere Kirchen mahnen uns: Dieser Ort ist heiliger Boden, der Raum, wo Christus in seinem Wort und in der Eucharistie, im Tabernakel, gegenwärtig ist. Und gleichzeitig weisen die Gotteshäuser über die Immobilie hinaus, indem sie eine quasi missionarische Bedeutung für Fernstehende haben.

Ihre Botschaft lautet: Hier in der Kirche triffst Du auf Menschen, die von Gott angerührt sind, in deren Gemeinschaft Du dem lebendigen Gott begegnen kannst.

Jedenfalls zeigt sich uns die Kirche heute als durchaus schillernde Erscheinung. Es liegt mir fern, das Gewicht kritischer Anfragen an sie und damit an uns alle herunterzuspielen. Dennoch möchte ich nicht einzelne Punkte abhandeln, was den Rahmen dieses Briefes sprengen würde, sondern einen Gedanken entfalten, der uns helfen kann, der Kirche ihren Ort zuzuweisen und sie besser zu verstehen. Der Gedanke lautet: Die Kirche ist nicht Gott. Sie ist nicht Ziel unseres Glaubens, sondern im wahrsten Sinn des Wortes „vor-läufig“. Zweifellos ist sie als Gemeinschaft der Glaubenden unbedingt notwendig, denn keiner lebt und glaubt für sich allein. Ohne die Vernetzung mit den Menschen, die vor mir geglaubt haben und die jetzt mit mir unterwegs sind, wäre ich nicht der, der ich bin und sein möchte. Auf keinen Fall will ich die Kirche mit ihrem Schatz an Erfahrungen, dem Reichtum ihrer Begabungen und der Vielfalt der Wege zu Gott – vor allem der Heiligen wegen – missen.

Aber die Kirche ist nicht das Ziel, sie ist nicht Gott. Ihre DNA besteht darin, dass sie ganz und gar von Gottes Treue gehalten wird – auch wenn sie aus Menschen besteht und daher oft allzu menschliche Züge aufweist. Papst em. Benedikt XVI. (Joseph Ratzinger) hat schon als junger Theologe wiederholt vor dem „Ekklesiomonismus“ gewarnt3, vor einer Tendenz, die Kirche ins Zentrum des Glaubens zu rücken. Stattdessen ist er ein Anwalt des Christozentrismus: ein Ansatz mit großer ökumenischer Tragweite. Darum darf man „eine Totalidentifikation mit der jeweiligen empirischen Kirche nicht wollen.“ 4

Das würde bedeuten, die Kirche sei vollkommen und hätte keine Umkehr mehr nötig. Tatsächlich aber beginnen wir jede hl. Messe, zu der wir uns als Kirche versammeln, mit dem Schuldbekenntnis. Außerdem ist es kein Zufall, dass uns der Empfang des Bußsakramentes gerade in der Fastenzeit besonders ans Herz gelegt wird – übrigens sind hier alle Glieder der Kirche einbezogen, auch die Kleriker bis zu den Bischöfen und dem Papst.

Um den Gedanken noch zu vertiefen, lade ich ein, in unser Apostolisches Glaubensbekenntnis zu blicken. Der Text macht hier einen wichtigen Unterschied, den wir leider in der deutschen Sprache zu wenig mitvollziehen.5 Im Credo beten wir: „Credo in Deum“, ich glaube an Gott, d.h. ich glaube in ihn hinein, ich lege mich in seine Hand, ich überlasse mich ihm. Es geht um eine persönliche Beziehung, um Freundschaft mit Gott. Dagegen heißt es im Hinblick auf die Kirche: Credo ecclesiam, ich glaube „die Kirche“ als Mittel, als Weg zum Ziel, als „Zeichen und Werkzeug“ des Heils6 – nicht weniger, aber auch nicht mehr.

Damit ist die Kirche ins rechte Licht gerückt. Sie ist nicht Gott, aber sie hat die Aufgabe, die Menschen mit Gott in Verbindung zu bringen, Gott und Menschheit zu vereinen. Weil Gott die Kirche nicht fallen lässt, dürfen auch wir zu ihr stehen, sie mit ihren Fehlern und Schwächen annehmen und vor allem sie lieben. Wir sind nicht bestimmter Menschen wegen in der Kirche, sondern um Gottes willen. Und umgekehrt sollten wir uns um Gottes willen nicht bestimmter Menschen wegen von der Kirche verabschieden. Was die Kirche an Mitteln des Heils zu bieten hat, ist wichtiger und stärker als alles, was sie in ihrer Geschichte aufgeladen hat und als Last mit sich herumschleppt. Die Fastenzeit ist eine Gelegenheit, die Quellen des Heils anzuzapfen, die in der Kirche bereitstehen. Denn sie ist der Raum, wo wir Gott suchen und finden können.

Einige praktische Beispiele, die für viele andere stehen, empfehle ich als Fastenvorsätze: Bibelgespräche und Predigtreihen, Exerzitien im Alltag, Besinnungstage und Glaubenskurse, den Empfang der Sakramente, besonders der Buße und der Eucharistie. Wichtig dabei ist, dass wir uns nicht auf die Liturgie fixieren. Denn wie sagte Bischof Joachim Wanke: „Uns fehlt die Eucharistie des Lebens, darum bleibt die Eucharistie auf den Altären so ohne Resonanz. Wir feiern die Eucharistie zu oft liturgisch, und wir leben sie zu wenig im Alltag.“7

Ja, der Alltag ist der Testfall der Eucharistie. Auch die eucharistische Anbetung, die vielerorts neu entdeckt wird, bekommt nur dann Sinn und Fundament, wenn sie sich als Grundhaltung entfaltet in der glaubwürdigen Liebe zum Nächsten, der gelebten Caritas. Das hat der hl. Papst Johannes Paul II. klar erkannt: „Der Mensch ist der erste und grundlegende Weg, den die Kirche bei der Erfüllung ihres Auftrags beschreiten muss – ein Weg, der von Christus selbst vorgezeichnet ist und unabänderlich durch das Geheimnis der Menschwerdung und der Erlösung führt.“8

Lassen wir uns von Jesus Christus mitnehmen auf den Weg zu Kreuz und Auferstehung, um so gemeinsam den Auftrag zu erfüllen, der uns als Kirche gestellt ist: Menschen zu helfen, Gott zu suchen und zu finden. Dazu erbitte ich uns allen Gottes Segen und den Rückenwind seines Heiligen Geistes.

Augsburg, am 22. Februar 2020, Fest der Cathedra Petri

Prälat Dr. Bertram Meier
Diözesanadministrator
Dieses Hirtenwort ist am 1. Fastensonntag, 1. März 2020, in allen
Gottesdiensten einschließlich der Vorabendmessen zu verlesen.

 

Termine der Pfarreien St. Ulrich, St. Magnus, Leubas und Ursulasried

Termine: großer Kalender / siehe auch: Gottesdienstanzeiger

Termine der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in St. Mang Kempten

Termine der Pfarrei Mariä Himmelfahrt (St. Mang) / siehe auch: Gottesdienstanzeiger

Bilder von Veranstaltungen

Seit vielen Jahren lädt die Stadtpfarrei St. Ulrich die Jubelpaare des Vorjahres zu einer gemeinsamen Feier eines runden oder halbrunden Hochzeitstages ein. So trafen sich Anfang Februar 13 Ehepaare aus der Pfarreiengemeinschaft zur Nachfeier ihres Hochzeittages zu einem festlichen Gottesdienst mit  anschließenden Hochzeitsmenü und gemütlichem Beisammensein. Diese Ehepaare, welche zwischen 25 und sogar schon 65 Jahren verheiratet sind, wurden von Stadtpfarrer Aleksander Gajewski persönlich geehrt und erhielten eine Urkunde, sowie ein kleines Erinnerungsgeschenk.  Alle Jubilare bedankten sich bei der Organisatorin Angelika Hefele, ihrem Organisationsteam und dem PGR-Vorsitzenden Christian Wilhelm für diesen gelungenen und netten Abend.  So es der Herrgott ermöglicht, kommen alle in 5 Jahren wieder. (Kurt Rasch)

Die Sternsingeraktion in in der Pfarreiengemeinschaft wurde von den Jugendlichen und Erwachsenen über vier Tage hinweg durchgeführt. Auf dem dem oberen Bild sind die Sternsinger der Samstagsaktion in St. Ulrich abgebildet, auf dem unteren die Sternsinger von St. Magnus. Am Montag den 6.1. wurde ein eigener Sternsingergottesdienst gehalten. Gleichzeitig besuchte eine Sternsingergruppe die JVA im Bühl in Kempten.

Herzlichen Dank an alle Ehrenamtliche die sich bei der Sternsingeraktion eingebracht haben und einen großen Anteil am gesammelten Anteil für Projekte in der Welt haben.

Auch heuer ist die Pfarrkirche St. Magnus in der Advents- und Weihnachtszeit abends bis 19.30Uhr geöffnet. Wir laden alle herzlich ein in dieser hektischen Zeit ein wenig Ruhe zum Gebet zu finden. Besonders legen wir Ihnen unser schönstes Kleinod ans Herz unser bethlehemitisches Jesuskind. Nachfolgend ein paar Informationen zu unserem Christkindle.

Dieses aus Wachs gefertigte Jesuskind wurde Weihnachten 1756 in der Geburtsgrotte in Bethlehem geweiht und in der folgenden Weihnachtszeit zur Verehrung dort aufgestellt. Der Lenzfrieder Franziskanerpater Gratus Bscheider, der später auch als Guardian dem Kloster Lenzfried vorstand, war in dieser Zeit in Bethlehem als Missionar tätig. Bei seiner Rückkehr nach Lenzfried brachte er dieses Kindlein mit. Mit Genehmigung des Augsburger Bischofs wurde es in der Kirche zur Verehrung aufgestellt. Wallfahrer kamen zu ihm und suchten Trost und Hilfe.

Als 1803 das Aufstellen von Grippen und die Wallfahrten verboten wurde fand auch die Wallfahrt zum Bethlehemitischen Jesuskind ein jähes Ende. Nach der Säkularisation wird es still um das Jesuskind. Wie es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts weiterging wissen wir nicht. Erst 1868 wird es wieder als Wallfahrtskind erwähnt. Im Jahr 1893 nach der Fertigstellung des Turmbaus blieb noch Geld übrig. Davon kaufte man dem Jesuskind ein neues Gewand. Den reichen Golddrahtschmuck trägt es noch heute. Im Laufe der Jahre restaurierten Lenzfrieder Klosterfrauen später auch weltliche Frauen das Kindlein, die Perücke sowie den Golddrahtschmuck und erneuerten das Hemdchen. Dies belegen 6 Gebetszettel die heute noch unter dem Hemdchen aufbewahrt werden.

Seit 1996 ist es in einem neuen Rokokoschrein auf dem rechten Seitenaltar zur Verehrung ausgestellt. In der Heiligen Nacht wird es während des Gottesdienstes in einer feierlichen Prozession in die Kirche getragen und in die Grippe gelegt.

Quelle: Adolf Bründl in „350 Jahre Pfarrei St. Magnus in Lenzfried“.

Am 3. Adventssonntag fand der Pfarradvent der Pfarreiengemeinschaft Kempten Ost in der Pfarrei St. Ulrich statt. Hierzu waren die Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft eingeladen. Zur besinnlichen Stunde sangen der Männergesangsverein Leubas-Börwang sowie der Jubilate Chor der Pfarrei Mariä Himmelfahrt. Das Motto beschäftigte sich mit Frieden in der Welt und Gesellschaft, zu dem Motto Aussagen von Kindern vorgetragen wurden.

Nach den besinnlichen Elementen des Pfarradvents kam der besinnliche Teil des Nachmittags bei Lebkuchen, Glühwein und Kaffee. Besten Dank ergeht an die Organisatoren des Pfarradvents.

Hier ein paar Eindrücke des Weihnachtskonzerts der Sing- und Musikschule Kempten am 13. Dezember 2019 in St. Ulrich in Kempten.

Zum Pfarrfest der Pfarrgemeinde St. Magnus Lenzfried wettete Herr Pfarrer Gajewski, dass die Gemeindemitglieder oder auch Spender aus anderen Gemeinden es nicht schaffen, sein Gewicht in Münzgeld aufzuwiegen. Zur Erfüllung dieser Wette hat er der Pfarrgemeinde bis zum 05.10.2019 Zeit gegeben. Sein Wetteinsatz ist, so fern es die Pfarrgemeinde schafft: Er spendiert 30l Bier plus anti alkoholische Getränke nach dem Erntedankgottesdienst am 06.10.2019. Sollte die Wette für die Pfarrei verloren gehen, werden die Gremien der Pfarrei an Erntedank die Gestaltung des Erntealtares, den Altardienst , sowie den Lektorendienst und den Kommunionhelferdienst übernehmen. Der Erlös aus dieser Wette kommt der Renovierung des Pfarrsaales zu gute.
 

Das Ergebnis war, er sollte Recht behalten und hat die Wette gewonnen. Es kamen gerade mal knapp 50 kg an Münzen zusammen. Das Gewicht von 68.1kg ist mit der Milchkanne. Die sich ergebene Summe von 855,67€ wird nun in die Renovierung des Pfarrsaals investiert.

Entsprechend der Wette haben die Mitglieder des Pfarrgemeinderats den Dienst am Altar verrichtet und den Erntedankaltar gestaltet.

Nachritenlinks:
https://www.br.de/nachrichten/bayern/muenz-wette-in-kempten-bringt-weniger-geld-als-erhofft,ReJKJsa

https://www.br.de/nachrichten/bayern/spendenaktion-pfarrer-in-kempten-laesst-sich-in-geld-aufwiegen,Re18z2f

https://www.br.de/nachrichten/bayern/den-pfarrer-aufwiegen-kemptener-sammeln-einen-zentner-muenzen,Re7n7Ph

Am Sonntag den 29.09.2019
fand das ökumenische Pfarrfest der Pfarrei Mariä Himmelfahrt und der Pfarrei der evangelischen Christuskirche statt. Bei herrlichem Wetter kamen viele Besucher, die bestens verpflegt wurden. Am Vormittag begleitete uns die Musikkapelle St.Mang. Den Nachmittag gestalteten musikalisch das Duo „Zwielichter“. Eine Challenge der beiden Pfarreien gegeneinander sorgte für Abwechslung und Spaß. Der Wettbewerb endete unentschieden. Eine Spielstraße für Kinder, eine Eisenbahn zum mitfahren für klein und groß sorgten für viel Freude.
Nach dem Ausklang in der Weinbar konnte man auf einen gelungenen Tag zurückblicken.
Ulrich Schmiedt

 

Auch die schlechtesten Wettervorhersagen konnten die Gläubigen in Lenzfried, Kempten Ost und Leubas nicht davon abhalten daran zu glauben, dass die Sonne den Fronleichnamsumzug begleiten würde. So konnten die in der Frühe errichteten Altäre von den Gläubigen mit der Prozession angesteuert werden. Den Göttlichen Segen spendete Stadtpfarrer Aleksander Gajewski bei strahlenden Sonnenschein.

Herzlichen Dank an die KLJB und dem Frauenbund Lenzfried für die sehr schön gestalteten Altäre.

Sehen Sie auf der Seite „Bilder“ die herrlich geschmückten Fronleichnamsaltären:

Nach 23 Jahren Messnertätigkeit  in der Kemptener Stadtpfarrei St. Ulrich wurde Josef Lay Ende April in den Ruhestand verabschiedet. Am Ende des Sonntagsgottesdienstes würdigten Stadtpfarrer Aleksander Gajewski und der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Christian Wilhelm sein treues Wirken. Besonders hervorzuheben war sein Geschick im Umgang mit Pflanzen und Blumen in und um das Gotteshaus herum. Zur Dohlenkolonie in der Glockenstube des Kirchturmes wurde er ein umsichtiger Ansprechpartner für Interessierte. Mit rührenden Worten bedankte er sich bei der Pfarrgemeinde, vor allem auch seinen treuen Vertretungen.(stc)

Bilder über die Kommunion finden Sie hier: Bilder

Hier finden Sie Bilder vom Palmsonntag in St. Ulrich. Hierfür hatten Kinder und Erwachsene in der Woche zuvor die Palmboschen liebevoll gebunden. Hierzlichen Dank an alle Mitwirkenden: Bilder

Ein kurzer Bericht vom Palmsonntag in Augsburg:

https://www.katholisch1.tv/index.php/kath1/Videos/Palmsonntag_im_Dom_Sonntag_14._April_2019_14_25_00

Impressionen und Bilder finden Sie hier.

Gott vergisst uns nicht

Unter dieser Überschrift feierten wir am 17.02.19 unsere Faschingskinderkirche.

Gott will den rechtschaffenen Noah mit seiner Familie retten und lässt ihn deswegen die Arche bauen. Auch die Tiere sollen in dem großen Schiff vor den Fluten beschützt bleiben.Nach der mächtigen Wasserflut setzt Gott einen Regenbogen als Zeichen an den Himmel:"Ich will einen neuen Anfangmit den Menschen machen."

Diese Zusage macht uns froh. Aus Freude darüber tanzten wir mit den Kindern einige Faschingslieder und eine lustige Polonaise.

Hier finden Sie Impressionen der Pfarrvisitation 2019 durch Weihbischof Losinger

Mit einem sehr abwechslungsreichen Programm präsentierte sich die Sing- und Musikschule in St. Ulrich. Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf den Seiten des Kreisboten.

Katholische Jugendstelle Kempten

Jung und Engagiert für den Glauben und der Gemeinschaft? Dann findest Du hier eine gute Anlaufstelle mit vielen Aktionen: Katholische Jugendstelle Kempten:

www.regio-kempten.bistum-augsburg.de

www.Jugendstelle-Kempten.de

www.Jugendkirche-opensky.de

 

Das Team der Kath. Jugendstelle:

Jugendseelsorger: Johannes Prestele

Jugendreferentin: Edith Kink

Verwaltungsangestellte: Erika Jörg-Sommer

Referentin Jugendkirche: Maria Gobleder

Link: Veranstaltungen